wandernde Licht

„Das wandernde Licht: Novelle“ von Ernst von Wildenbruch ist eine Novelle aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Handlung kreist vermutlich um Themen wie Geheimnis und psychologische Spannung und stellt den rätselhaften Baron Eberhard von Fahrenwald in den Mittelpunkt, der nach einer langen Abwesenheit unter fragwürdigen Umständen in die Gesellschaft zurückkehrt. Diese Rückkehr weckt sowohl Neugier als auch Besorgnis in der Gemeinschaft, insbesondere im Hinblick auf seinen geistigen Zustand und seine Beziehung zu Anna von Glassner, einer einfachen jungen Frau.

Der Beginn der Novelle ist in eine ruhige Abendstimmung eingebettet, nachdem ein Zug an einem kleinen Bahnhof bei Breslau angekommen ist. Zwei Männer steigen aus, von denen einer ein in der Gegend bekannter Arzt ist. Der andere Reisende, der mit dem Ort nicht vertraut ist, kommt mit dem Arzt ins Gespräch und deutet dabei ein unheilvolles Gefühl an, das den Baron und dessen Familiengeschichte umgibt. Gemeinsam bemerken sie ein seltsames, flackerndes Licht im Schloss des Barons, das weitere Fragen nach dessen Wohlergehen aufwirft und Verdacht hinsichtlich der Vorgänge im Inneren des Schlosses schürt.

Im weiteren Verlauf der Erzählung führen die Spannungen um den geistigen Zustand des Barons und sein mögliches romantisches Interesse an Anna zu einer Verflechtung gesellschaftlicher Normen mit innerer Zerrissenheit. Dies regt die Lesenden dazu an, über die Schnittstellen von Liebe, Wahnsinn und Geheimhaltung nachzudenken.

Chapters

Select a chapter to play